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Enigma

Die Chiffriermaschine EnigmaDie Chiffriermaschine Enigma
"Seit der Antike spielt das Thema Geheimhaltung eine wichtige Rolle in der Politik und im Militär. Schon damals hat man versucht, Kriegsnachrichten, und andere wichtige Mitteilung vor den Feinden zu verbergen. Einem Sklaven wurden die Haare abrasiert und die Nachricht auf den Kopf tätowiert und als die Haare wieder nachgewachsen waren, wurde er zum Empfänger geschickt, der ihm diese wieder abrasierte um die Botschaft zu lesen. In einem anderen Fall wurde die Nachricht auf eine Holztafel geritzt und mit Wachs überzogen, damit die Platte wie eine gewöhnliche Wachstafel aussah, welche oft als Schreibgrundlage diente.Es gab noch viele weitere dieser Ansätze von Steganographie (Lehre des Versteckens einer Nachricht auf/in einem Trägermedium), die jedoch alle keine hohe Sicherheit boten und nicht garantieren konnten, dass der Text nicht doch gelesen werden konnte.

Bald begann man die Nachrichten nicht einfach nur zu verstecken, sondern auch zu verschlüsseln. Die Botschaften wurden substituiert (Buchstaben wurde durch andere ersetzt) oder permutiert (Buchstaben wurden gemischt). Auch diese Art der Kodierung war nicht sehr sicher und jemand, der das nötige Wissen besaß, hätte sie entschlüsseln können. Mit der Zeit, haben sich die Methoden immer weiter verbessert, da das Haupteinsatzgebiet immer noch das Militär war, welches durch den Staat hinreichend unterstützt wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts, als der Drang nach einem sicheren Weg der Nachrichtenübermittlung in der Wirtschaft aufkam, wurde eine Maschine entwickelt, die Texte automatisch verschlüsselt und die nach Meinung vieler Wissenschaftler als absolut sicher galt: die Enigma."

Mit diesen Worten beginnt eine, von mir im Rahmen des Abiturs geschriebene, Arbeit über die Chiffriermaschine Enigma. Auf dieser Seite möchte ich versuchen einige gewonnene Erkenntnisse an Sie weiterzugeben.

1) Die Entwicklung der Enigma

Sonntag 11. Dezember 2005 von Simon Praetorius
Spätestens seit Anfang des 20. Jahrhunderts galt Kryptologie nicht mehr als Geheimwissenschaft. Nicht nur Mathematiker und das Militär beschäftigten sich damit, sondern auch Ingenieure, Unternehmer, Bankvorstände u.ä. Die Kryptographie zog in die Gesellschaft ein und diente der Sicherheit des persönlichen bzw. geschäftlichen Nachrichtenverkehrs. weiter lesen...
1 Kommentar | Tags: Enigma, Erfinder, Maschine

2) Funktionsweise

Dienstag 23. Januar 2007 von Simon Praetorius
Wie funktioniert denn so eine Maschine. Sie sieht zwar aus wie eine Schreibmaschine, aber geht man auch so damit um? Auf den Schiffen musste es oftmals sehr schnell gehen und Geheimhaltung und Sicherheit hatte trotzdem höchste Priorität. Wie war das möglich? weiter lesen...
0 Kommentare | Tags: Enigma, Maschine, Technik

3) Bedienung

Samstag 14. Januar 2006 von Simon Praetorius
Um eine verschlüsselte Nachricht zu übermitteln, benötigten beide Parteien (Sender und Empfänger) den selben Schlüssel. Da alle, die die selben Enigmas besaßen, gleichzeitig Sender und Empfänger ... weiter lesen...
2 Kommentare | Tags: Chiffre, Enigma

4) Wie sicher war die Enigma?

Dienstag 23. Januar 2007 von Simon Praetorius
Wenn sich das deutsche Militär vor und innerhalb eines Krieges so sehr auf eine Maschine und damit auf einen Algorithmus stützte, wie es im zweiten Weltkrieg mit der Enigma der Fall war, dann muss das ... weiter lesen...
2 Kommentare | Tags: Enigma, Kryptoanalyse, Kryptographie, Sicherheit, Spionage

5) Die Kryptoanalyse der Chiffriermaschine

Dienstag 23. Januar 2007 von Simon Praetorius
Seit dem ersten Weltkrieg ist die Kryptoanalyse, also das Mithören gegnerischer Befehle und Strategien in der Kriegsführung immer wichtiger geworden. Der Physiker Guglielmo Marconi hatte 1896 die Informationsübertragung ... weiter lesen...
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6) Bletchley Park

Dienstag 23. Januar 2007 von Simon Praetorius
In England hatte sich die "Government Code and Cypher School" zu einer gut organisierten Chiffrierabteilung entwickelt. Unter dem Deckname "Ultra" waren sie unter anderem für die Entschlüsselung des ... weiter lesen...
1 Kommentar | Tags: Enigma, Geschichte, Kryptoanalyse, Sicherheit

7) Auswirkungen der Enigma auf die Geschichte

Dienstag 23. Januar 2007 von Simon Praetorius
Seit der Antike benutzten die Heeresführer Kryptographie, um geheime Nachrichten mit ihren Verbündeten auszutauschen. Dabei war es wichtig, dass niemand diese Nachrichten außer ihnen selbst lesen konnte. ... weiter lesen...
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8) Kryptosystem nach dem WWII

Dienstag 23. Januar 2007 von Simon Praetorius
Nach Kriegsende wurden nicht alle Enigma-Maschinen vernichtet und sofort ein neues System eingeführt. Es gab bisher keine bessere Alternative. Viele tausend Geräte, welche die deutsche Reichswehr eingesetzt ... weiter lesen...
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9) Ergänzende Sicherheitsbetrachtungen

Mittwoch 24. Januar 2007 von Simon Praetorius
Einige ergänzende Betrachtungen zur Sicherheit der Enigma. Steckbrett Es enthält 26 Buchsen, wobei jeweils zwei Buchsen miteinander durch ein Kabel verbunden werden. Demnach können maximal 13 Kabel ... weiter lesen...
2 Kommentare | Tags: Kryptoanalyse, Kryptographie, Sicherheit, Spionage

10) Kryptoanalyse "einfacher" Kryptosysteme

Mittwoch 24. Januar 2007 von Simon Praetorius
In meiner Abitur-Arbeit über die Enigma-Chiffriermaschine, habe ich auch über einige alt Verschlüsselungsverfahren geschrieben, die lange vor der Zeit der Enigma eingesetzt wurden. Hier sind einige ... weiter lesen...
0 Kommentare | Tags: Geschichte, Kryptoanalyse, Kryptographie

11) Biographien von Persönlichkeiten um die Enigma

Mittwoch 24. Januar 2007 von Simon Praetorius
Die Biographien wichtiger Persönlichkeiten um die Enigma, Ihrer Entwicklung und Entschlüsselung werden hier kurz vorgestellt. Mirian Rejewski Geboren wurde Marian Rejewski 1905 in Bydgoszcz (Polen). Rejewski ... weiter lesen...
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